Mein achtsames Ich

Ein herzliches Hallo zu Ausgabe Nr. 83

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Seit einer gefühlten Ewigkeit sehne ich mich nun nach Bewegung in meinem Leben. Ich bin nicht gerade der geduldigste Mensch und wenn ich das Gefühl habe, nicht voranzukommen und einfach nur abwarten zu müssen, dann gibt mir das ein Gefühl von Lähmung.

Neben dem Frust über die vielen Stopp-Schilder habe ich aber auch eine neue Form von Gelassenheit gelernt, denn das Leben hat mir sehr deutlich gemacht, dass es nur bedingt in meiner Hand liegt, die Dinge zu beschleunigen. Je mehr ich versuchte, Kontrolle zu gewinnen, desto unkontrollierbarer wurde alles. Also nahm ich an, was ist.

Tja, und jetzt kommt sie offenbar, die so erwünschte Bewegung. 

Mit den Zielen und Wünschen ist das eben nicht immer so, wie es uns viele Ratgeber glauben machen wollen: Wir müssen Ziele nur klar formulieren, in Einzelschritte aufteilen und dann angehen und umsetzen – von wegen! Das Leben besteht, zumindest aus meiner Erfahrung, nicht nur aus geraden Strecken, ganz im Gegenteil. Die letzten Jahre zeigten mir deutlich, wie verzweigt und wie wild so ein Lebensweg werden kann, wie viele Umwege und Schlenker oft nötig sind und auch, dass manchmal die Richtung, die wir einschlagen wollten, komplett gesperrt ist. 

In all dem Abfinden mit dem, was ist, habe ich, wie ich schrieb, eine neue Gelassenheit gefunden, ein Vertrauen darin, dass alles irgendwie richtig sein wird, auch wenn ich es weder verstehe noch einsehe, was gerade passiert. Das ist etwas Gutes.

Aus Angst, enttäuscht zu werden, habe ich bei all dem allerdings meine eigentlich so kindlich-ungestüme Fähigkeit verloren, mich freuen zu können. Das merke ich jetzt, wo sich endlich, endlich Bewegung abzeichnet, denn noch bin ich eher reserviert, nach dem Motto „Erstmal schauen, ob das auch wirklich so kommt.“

Und genau das möchte ich nicht: so abgeklärt zu sein, so vorsichtig darin, freudig loszuhüpfen. Also rufe ich lauthals nach dem begeisterungsfähigen Teil in mir, damit er ungehalten losspringt und mich mitreißt, denn das ist etwas Wundervolles: bereit zu sein, mitten ins Leben zu springen und in alles, was es zu bieten hat. 

Mit einem langsam zu klopfen beginnenden Herzen und einer immer spürbar werdenden Lust auf Fahrtwind sende ich Ihnen allen ganz herzliche Grüße,
Tania Konnerth

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten Wochen erschienen:

 

Zuversicht

Heute flogen die Schwalben
über mir.
Nicht ganz so hoch
wie die Wolken,
aber beide sangen dasselbe Lied.

Nach einer Weile
stimmte ich ein
in den Gesang
und spürte, dass auch ich mich
bereit mache zum Fliegen.

Tania Konnerth

 

Inspirationen – das Leben ist bunt

Und hier finden Sie Bilder und Texte von meiner kreativen Spielwiese:

 

Und von meiner englischen Seite:

 

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Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!