Mein achtsames Ich

Ein herzliches Hallo zu Ausgabe Nr. 94

Achtsamkeit heißt für mich vor allem eines: bewusster wahrnehmen, was ist. Und damit auch: weniger darüber nachdenken oder daran arbeiten, Dinge und Zustände zu verändern, sondern sie in ihrem Sein und Wirken zu ergründen. 

Das bringt mich immer mehr weg davon, eine Macherin zu sein, von der ich glaubte, das wäre meine Natur. Viel mehr nimmt das Sein einen immer größeren Raum in meinem Leben ein. Und damit darf ich immer öfter das spüren, wonach ich mich immer sehnte: ein Gefühl von Ankommen. 

Dieses „Ankommen“ habe ich früher im Außen gesucht, also in Form erreichter Ziele oder erfolgreich erfüllter Vorhaben. Das führte mich zu vielen Dingen, aber nicht zum Ankommen, denn ich geriet in die „Höher-Schneller-Weiter“-Spirale. 

Ein Gefühl von Ankommen erlebe ich hingegen nun immer öfter, wenn ich mich sinken oder fallen lassen kann in das, was ist – und das ohne zu wissen, WAS es eigentlich ist, dem ich mich da anvertraue. Manchmal denke ich, es geht um Schmerz und es wartet Glück auf mich, manchmal denke ich, es wird heiter und leicht, stelle aber fest, dass ich in eine Art Treibsand gerate, manchmal wartet eine Achterbahnfahrt auf mich und manchmal himmlische Ruhe. Wenn es mir gelingt, mich wirklich auf das einzulassen was ist, komme ich an – und zwar in mir und das jedes Mal neu. 

Zuzulassen was ist, bedeutet immer, sich auf ein Überraschungspaket einzulassen. Es braucht einen offenen Geist und ein offenes Herz und auch einer Portion Mut, um wirklich wahrnehmen zu können. Erwartungen oder Ängste, Zweifel und Bedenken, Einwände und Absichten, Vorannahmen und Sorgen, Kontrolle und Manipulation… – all das begrenzt mein Vermögen achtsamer Wahrnehmung. Ich übe mich weiter darin, mit beiden Händen loszulassen und vertrauensvoll Ja zu sagen. 

Ganz herzlich,
Ihre Tania Konnerth

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten Wochen erschienen:

 

Sein

Nicht wollen,
nicht tun,
nicht wünschen,
nicht hadern,

vielleicht fragen
und suchen
und forschen,

vor allem aber fühlen
und achtsam sein
und zulassen
und annehmen.

Tania Konnerth

 

Inspirationen – das Leben ist bunt

Und hier finden Sie Bilder und Texte von meiner kreativen Spielwiese:

 

Und von meiner englischen Seite:

 

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Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!