Mein achtsames Ich

Ein herzliches Hallo zu Ausgabe Nr. 74

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In diesen Tagen habe ich eine neue Herausforderung für mich entdeckt: ich übe mich im „Energie-Surfen“. 🙂

Ich bin ein ziemlich disziplinierter Mensch und kann mich, auch wenn ich keine Lust und keine Energie habe, sehr wirkungsvoll zur Leistung trimmen. Das ist zwar scheinbar eine gute Eigenschaft, aber auch eine, die dazu führt, dass ich oft gegen mich selbst kämpfe, statt achtsam mit mir zu sein und gut für mich zu sorgen.

Also versuche ich nun immer wieder sehr bewusst in mich zu spüren und ein Gefühl dafür zu bekommen, wann mir das Arbeiten leicht fällt und wann ich vielleicht lieber etwas Kreatives tun sollte oder wann eine Auszeit in der Hängematte besser wäre. Es ist spannend, wie ich nach und nach immer besser erfühlen kann, wie hoch oder niedrig meine Energie gerade ist. Dieses Hineinspüren bringt mich mir selbst sehr nah, denn ich komme in Kontakt sowohl mit meiner Stärke, aber eben auch mit meiner Bedürftigkeit. Und das ermöglicht mir, zu erkennen, was ich brauche und was mir gut tut. 

Die unbewusste Angst, die ich immer hatte, dass wenn ich tatsächlich „nur“ nach Lust und Laune (und eben meinem Energiepegel) arbeiten würde, zu wenig schaffen würde, stellt sich als unbegründet heraus. Ich merke viel mehr, dass ich in den Energiehochphasen so effektiv arbeite, dass ich sehr viel wegschaffe. Wichtig ist, mich nach so einer Arbeitsphase nicht, wie früher so oft geschehen, selbst auszubeuten, indem ich dann einfach weiterarbeite und immer mehr von mir fordere, weil es ja gerade so gut läuft. Statt dessen geht es darum, auch hier wieder in mich zu spüren, um wahrzunehmen, dass ich in diesem Moment vielleicht einfach nur in die Gegend schauen möchte oder dass es mir gut tun würde, ein bisschen Musik zu hören oder dass es schön wäre, mit der Freundin zu telefonieren. 

Es ist eine sehr schöne Erfahrung, gleichsam selbst meine Hand zu nehmen und MIT mir zu gehen, statt gegen mich zu kämpfen. So wird es möglich, mir auch in der Leistung nahe zu sein und mich nicht in meinen Ansprüchen und meiner Strenge zu verlieren.  

Tja, und so hatte ich in den letzten Wochen einiges von meiner Energie für Neues einsetzen können, das ich Ihnen heute verkünden möchte: Ich wurde immer wieder gefragt, ob ich Coachings anbiete. Bisher war mir das nur online möglich, nun habe ich aber Freiraum auch für reale Begegnungen geschaffen und biete deshalb ab sofort auch das hier an: 

Vielleicht fühlen Sie sich angesprochen? Schreiben Sie mir gerne, wenn Sie Fragen oder Anregungen dazu haben!

Mit viel Vorfreude auf Neues,
Ihre Tania Konnerth

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten Wochen erschienen:

 

Jetzt!

Spring, mein Herz,
denn wir können fliegen.

Halte nichts fest,
denn das ist eine Illusion.

Spüre den Wind und deine Kraft
und deinen Mut und deine Liebe.

Lebe, mein Herz,
denn dafür bist du gemacht.

Tania Konnerth

 

Inspirationen – das Leben ist bunt

Und hier finden Sie noch Bilder und Texte von meiner kreativen Spielwiese:

 

Und von meiner englischen Seite:

 

Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!

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