Mein achtsames Ich

Ein herzliches Hallo zu Ausgabe Nr. 58

newsletter_kasten_57In den letzten zwei Wochen hat mich ein Thema wie kein anderes bewegt (und das durchaus im wahrsten Sinne des Wortes): und zwar das Thema „Gefühle“. 

Es hat mich gerüttelt und geschüttelt, es ging steil hoch und tief bergab. Es war hell und dunkel, weich und holprig. Und es war intensiv. Weil ich es zugelassen habe. Weil ich keinen der vielen Riegel vorgeschoben habe (Methoden, wie man sich von seinen Gefühlen distanzieren kann oder Mechanismen, die einen betäuben), sondern weil ich mich meinen Gefühlen gestellt habe. Nicht wie einem Feind gestellt, sondern ich habe sie umarmt und angenommen, als Teil von mir. Auch die, die alles andere als angenehm waren.

Denn meine Gefühle…, das bin ich. Die Fähigkeit, wieder tief fühlen zu können, ist etwas, das ich mir neu erarbeiten musste, denn ich war so gut darin geworden, mich von mir selbst abzuspalten und vorzusortieren, was ich denn nun fühlen will und was nicht. Es braucht viel Mut, mein Sein nicht länger meinem Verstand und all seinen tollen Strategien zu überlassen, mit denen ich versucht habe, alles, vor allem mich selbst zu kontrollieren. Es braucht viel Mut, mich meinem Bauch bzw. meinem Herzen anzuvertrauen, meiner Intuition also, und mich auf meine Gefühle einzulassen, in ihrer Vielfalt und auch mit ihrer Wucht. 

Warum ich das tue? Weil fühlen zu können für mich heißt, MICH spüren zu können. Weil ich nur bei mir bin, wenn ich fühle. Weil mich meine Gefühle zu dem machen, was ich bin. 

Gespannt bin ich nun auch auf das, was ich in der nächsten Zeit fühlen werde, denn ich mache mich wieder einmal auf nach New York. Ich freue mich unbändig auf das Wiedersehen mit dieser einzigartigen Stadt und mir in ihr. Der nächste Newsletter erscheint deshalb erst am:

15.6.04 

Auf intensive Zeiten,
Ihre Tania Konnerth

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten zwei Wochen erschienen:

 

Mohntraum

Noch schläft der Mohn
und träumt
von warmen Sommernächten,
so wie ich träume
von seinem endlosen Rot.

Tania Konnerth,
aus: Sonnenschein ein ganzes Jahr

 

Inspirationen – das Leben ist bunt

Und hier finden Sie noch Bilder und Texte von meiner kreativen Spielwiese:

 

Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!

 

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