Mein achtsames Ich

Ein herzliches Hallo zu Ausgabe Nr. 51

Wie bereits angekündigt, erhalten Sie meinen Newsletter ab sofort in einem etwas veränderten Layout, nämlich im so genannten „Look and Feel“ meines neuen Angebots, ich hoffe, er gefällt Ihnen. Sollte der Newsletter bei Ihnen im Mailfach komisch aussehen, also unformatiert oder verschachtelt, dann nutzen Sie bitte den Link ganz oben und lesen Sie ihn online. Es ist leider fast unmöglich, so einen Newsletter für alle Mail-Programme zu optimieren, aber meine beiden Techniker und ich haben uns alle Mühe gegeben. Ein Dankeschön an dieser Stelle an Inna und Stefan!

Mit „Mein achtsames Ich“ bin ich ja am 15.1.13 online gegangen. Das Feedback war überwältigend. Ich habe sehr viele, ganz wundervolle Mails und Kommentare von Ihnen erhalten, berührende, tief gehende, zauberhafte, ehrliche und offene Texte, mit denen mir ganz, ganz viel geschenkt haben.

Ja, der Start des Angebots war ein voller Erfolg und ich könnte jetzt zufrieden grinsend auf meinem Sofa sitzen. Wenn da nicht eine böse Falle wäre…

Ich darf nämlich gerade mal wieder erleben, dass es alles andere als einfach ist, achtsam bei sich selbst zu bleiben, wenn man funktionieren muss (oder will). Eine ganze Zeit lang hatte ich keine Kraft für neue Projekte und lief deshalb auch nicht in Gefahr, wieder zu sehr funktionieren zu wollen. Ich schaffte das Nötigste, aber mehr auch nicht. Jetzt, wo wieder mehr Energie da ist und ich Neues beginne, sind sofort wieder die Anteile in mir zur Stelle, die mich zwar leistungsfähig machen, aber die mir oft gar nicht gut tun, wie z.B. mein innerer Antreiber und mein innerer Kritiker. Tja, die beiden hatte ich, ehrlich gesagt, nicht auf dem Plan (obwohl ich es durchaus hätte kommen sehen können, ganz neu sind sie mir ja nicht gerade …). Sie erwischten mich mal wieder eiskalt, weil…, ja, genau, weil ich nicht achtsam genug war.

Nun haben sich die beiden mal wieder breit gemacht in mir. Es ist erschreckend, wie unzufrieden sie mich machen, obwohl es keinen Grund gibt, unzufrieden zu sein! Und das Schlimmste an den beiden ist, dass sie im Gepäck auch gleich eine gute Portion Angst und Sorgen haben. Und dass sie mich vom Fühlen abschneiden.

Tja, und so darf ich mal wieder „Zurück auf Los“. Der eingeschlagene Weg ist nicht gut für mich. Ich muss zurückkehren und mich mitnehmen. Ich muss mich selbst mitnehmen auch, ja vielleicht sogar gerade WENN ich leistungsfähig sein will, denn wenn ich dabei auf der Strecke bleibe, verliere ich wieder alles an dieser guten Lebensenergie und -freude, die ich im letzten Jahr so oft und intensiv spüren durfte. Dann werde ich wieder zu einer Tania-Maschine, hoch leistungsfähig, aber hart.

Das will ich nicht mehr. Nie mehr. Und dafür zu sorgen ist allein mein Job.

Auf dass auch Sie erkennen, wenn Sie sich in die falsche Richtung bewegen,
Ihre Tania Konnerth 

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten zwei Wochen erschienen:

  • Mutig? – Warum gilt es als mutig, wenn man etwas von sich zeigt?
  • Sein dürfen – … das heißt, wirklich geliebt zu werden.
  • Lauschen – Eine indianische Weisheit.
  • Verwirrung – Wieder mal etwas verloren…
  • Für wen? – … habe ich eigentlich das neue Angebot gemacht?

 

A ufmerksam sein und
C haos wie Ordnung,
H ässliches wie Schönes
T rauriges wie Lustiges bewusst wahrnehmen.
S tets die Sinne geschärft,
A chtsam sein.
itunter nur dabei sein, ein anderes Mal
K reativselbst gestalten und
E twas hinzugeben zum Schaffensprozess.
I ntensiv ist das Leben, wenn wir
T eilhaben mit all unserem Sein.

Tania Konnerth,
aus „Kleine Wunder warten überall“, Herder, 2013

 

Inspirationen – das Leben ist bunt

Und hier finden Sie noch Bilder und Texte von meiner kreativen Spielwiese:

 

Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!


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