Zwischen den Jahren

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Zwischen den Jahren

Ich mag die Zeit zwischen den Jahren. Es sind für mich Tage, in denen der normale Alltag aufgehoben ist: Aufgaben- und verpflichtungsfreie Tage, aber auch kein richtiger Urlaub. Ruhe- und Vorbereitungsphase. Nachklang und Aufbruchsstimmung zugleich.

Seit vielen Jahren habe ich für diese Zeit ein kleines Ritual: Ich erstelle zunächst ein großes (buntes!) Mind Map über das Jahr das nun hinter mir liegt. Dort notiere ich in groben Zügen, was in diesem Jahr alles geschehen ist, was ich erlebt und geschafft habe, welche Themen und Herausforderungen anstanden und auch was schwierig und hart war. Danach fülle ich eine DinA4-Seite (vorne und hinten) zum Thema „Für 2020“ (oder welches Jahr halt kommt). Ich schreibe auf, wo ich gerade stehe, wie ich in diesen Jahreswechsel gehe und welche Gedanken mir in der Kombination Rückblick – Ausblick in den Sinn kommen.

Das Zusammenfassen des vergangenen Jahres zeigt mir, was ich alles bewältigt habe und was es Schönes gab. Der Ausblick gibt mir etwas Klarheit darüber, mit welchem Grundgefühl ich in das neue Jahr gehe. Ich setze mir keine Ziele, aber ich formuliere Wünsche für das kommende Jahr und versuche mein „Wort des Jahres“ zu finden, das sich auch immer nach einer Weile zeigt.

Diese beiden Schritte empfinde ich als sehr wohltuend und ich werde richtig unruhig, solange ich das noch nicht erledigt habe. Erst danach bin ich zufrieden und kann loslassen. Es ist auch immer wieder spannend, dann in den vergangenen Texten und Mind Maps zu stöbern. Manchmal stelle ich fest, an ganz ähnlichen Punkten zu stehen und manchmal unterscheiden sie sich enorm. Immer aber wird mir bewusst, dass ich viel Weg zurückgelegt habe in diesem und den letzten Jahren.

Vielleicht ist das ja eine kleine Anregung auch für andere hier 🙂

 

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