Vom Weg abgekommen?

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Vom Weg abgekommen?

Immer wenn ich bisher das Gefühl hatte, von meinem Weg abzukommen oder nicht mehr genau wusste, in welcher Richtung ich eigentlich unterwegs war (und vor allem, ob es noch die richtige war), löste das in mir Unbehagen und Angst aus. Nachdem mein Weg nun aber in den letzten Jahren eigentlich ständig immer wieder in unbekanntes Terrain führte und ich manchmal komplett die Orientierung verlor und nicht mal mehr wusste, was überhaupt noch „richtig“ ist, übe ich mich in Vertrauen:

Ich versuche, mehr und mehr dem Leben zu vertrauen und nicht länger darauf zu bestehen, dass ICH doch „weiß“ wo es lang geht. Genau das weiß ich nämlich meist nicht. Und mehr noch: Die Richtung, in der ich oft unbedingt entlang wollte, war bei Weitem nicht immer gut für mich. Also sage ich mir heute: Wenn ich meinen Weg verliere, muss das nichts Schlechtes sein, sondern kann einfach nur bedeuten, dass der von mir geplante Weg eben doch nicht mein Weg ist, sondern dass „mein“ Weg eben woanders entlang führt und dass es genau richtig so ist, wie es ist.

In dieser Lektion steckt das, was mir bisher so endlos schwer fiel: Ja sagen zu können zu Veränderungen. Mich einlassen zu können und mich hinzugeben. Offen, ohne Wertung, neugierig und gespannt. Von Gutem ausgehend, nicht von Schlechten. Vertrauensvoll.

Nein …, es gelingt mir noch nicht immer und auch nicht immer gut, aber ich übe und ich lerne.

 

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