Mein achtsames Ich

Ein herzliches Hallo zu Ausgabe Nr. 76

newsletter_175

Ich bin ja nun seit einiger Zeit auch bei Facebook aktiv und versuche immer wieder gut darauf zu achten, was das alles dort mit mir macht. Und, es ist wirklich erstaunlich und letztlich irgendwie auch erschreckend, wie viel plötzlich von einem „Like“ mehr oder weniger abzuhängen scheint und wie viele Gedanken ich damit verbringe, ob ich nicht etwas tun müsste, um meine Facebook-Fangemeinde zu vergrößern und was das sein könnte… 

Gerade, wenn man noch so ein Facebook-Frischling ist wie ich, kommen mit einem Mal Zweifel, die ich vorher so noch nicht kannte:

Macht meine Arbeit überhaupt Sinn, wenn das letztlich nur so wenige lesen und mögen? Warum bekommen andere so viel Aufmerksamkeit und ich nicht? Was ist an diesem Text oder Foto oder Post besser als an meinem? Wieso erreicht ein Post so viel mehr Leute als ein anderer, was ist an dem einen falsch? Und so weiter und so fort…  

Es gibt viele, gute Tipps und Regeln, mit denen man so eine Präsenz professionell aufbauen kann. Genauso wie das Schreiben von Blogbeiträgen inzwischen auch in Kursen erlernt werden kann, damit die ganze Sache dann auch schick, dynamisch und vor allem ganz sicher erfolgreich wird. Überall schießen solche neuen Blog-Projekte zu den tollsten Themen aus dem virtuellen Boden, ich komme aus dem Staunen kaum noch heraus. 

Ob meine Texte wirklich besser werden würden, wenn ich sie auf die neuesten Erkenntnisse aus dem viralen Marketing ausrichte? Ich habe da so meine Zweifel…

Ehrlich gesagt, habe mich bisher kaum um Nutzerzahlen, Reichweiten und Umwandlungsraten gekümmert, sondern ich habe einfach mein Ding gemacht. Ich habe nie in erster Linie geschrieben, um etwas zu verkaufen oder um Massen zu mobilisieren, sondern schlicht und einfach, weil all die Gedanken aus mir herauswollen. Themen kommen bei mir genauso aus dem Bauch wie meine Worte. Klar, auch ich muss von etwas leben, und ja, es ist es schön, viele Menschen zu erreichen, aber ich glaube immer noch nicht, dass wirklich die Menge zählt, sondern viel wichtiger ist für mich, ob sich etwas bewegt auf der anderen Seite. Und auch wenn ich im Vergleich zu anderen recht wenige „Fans“ habe, so bekomme ich immer wieder sehr persönliche und ganz wundervolle Rückmeldungen, die mir zeigen, dass ich berühren kann und mich darin ermutigen, vielleicht tatsächlich einfach so weiterzumachen, wie bisher … mit Likes und auch ohne Likes 🙂

Ihnen viel Begeisterung in- und außerhalb der sozialen Netze,
Tania Konnerth

PS: Was meinen neuen Kurs angeht, so bin ich im Endspurt – ich hoffe sehr, dass ich noch im Oktober fertig werde und ich ihn Ihnen in der nächsten Ausgabe präsentieren kann! 

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten Wochen erschienen:

 

Gesetzmäßigkeiten

Wenn ich zu mir komme,
bin ich Euch näher.

Wenn ich gut für mich sorge,
kann ich geben.

Wenn ich bei mir bin,
kann ich mich öffnen.

Tania Konnerth

 

Inspirationen – das Leben ist bunt

Und hier finden Sie noch Bilder und Texte von meiner kreativen Spielwiese:

 

Und von meiner englischen Seite:

 

Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!

tellerrand_k