Mein achtsames Ich

Ein herzliches Hallo zu Ausgabe Nr. 70

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Für mich ist es immer wieder spannend zu erkennen, wie maßgeschneidert das Leben mir oft Aufgaben und Herausforderungen serviert, damit ich etwas lernen kann. „Ist doch alles nur Zufall“ höre ich immer wieder, aber ich glaube immer weniger an Zufall, so passgerecht (nicht nur!) bei mir alles serviert wird.

Mein aktuelles Trainingsfeld lautet „Grenzen setzen und für mich sorgen“ – und das auf allen nur erdenklichen Ebenen. Im Kleinen wie im Großen soll ich lernen, mich deutlich zu zeigen, klar zu sein und für mich einzustehen. Zu Beginn kostete mich das unglaublich viel Energie, inzwischen aber merke ich aber, dass ich daran wachse und dadurch auch Kraft bekomme.

Es tut nachhaltig gut, bei mir zu bleiben, gerade wenn es schwierig wird, gerade wenn Konflikte drohen und gerade wenn andere über meine Grenzen gehen. Früher habe ich so etwas meist mit einem Rückzug beantwortet, wollte Reibungen aus dem Weg gehen, scheute mich davor, Farbe zu bekennen. Heute bleibe ich immer öfter einfach stehen, statt zu weichen. Und allein meine Standfestigkeit verändert schon einiges, denn wenn ich nicht flüchte, wird deutlich, wann mir jemand auf die Füße tritt – mir selbst, aber auch den anderen.

Ich hatte keine Ahnung, wie oft ich es zuließ, dass meine Grenzen überschritten und in meinen Bereich eingedrungen wurde …

Ja, es tut gut, für mich zu sorgen, denn ich mache bei all dem vor allem eine Erfahrung: mich zu zeigen führt dazu, wirklich gesehen zu werden. Eigentlich logisch, aber mir wird dieser Zusammenhang erst jetzt wirklich klar: Wenn ich mich anderen zeige, kann ich ihre Zuneigung viel mehr annehmen und kann auch das, was ich brauche oder mir wünsche, viel verständlicher rüberbringen. Wahrscheinlich geht es noch weiter: Indem ich bereit bin, mich zu zeigen, kann ich eigentlich überhaupt erst wirklich kommunizieren.

Wow, das fühlt sich groß an – und das ist es auch.

***

Und dann habe ich heute noch zwei Infos in eigener Sache:

seeleZum einen ist aktuell ein Buch von mir erschienen, in das ich sehr viel persönliches Herzblut habe einfließen lassen. Der Titel lautet Von der Seele schreiben und es geht darin darum, wie das Schreiben über einen selbst zu einer spannenden, gewinnbringenden und heilenden Entdeckungsreise werden kann. Einige von Ihnen kennen ja schon meinen 9-Wochen-Kurs zum autobiografischen Schreiben – „Von der Seele schreiben“ beleuchtet im Gegensatz dazu nicht das Schreiben einer Autobiografie, sondern stellt verschiedene Schreibmethoden und eine Fülle von Übungen vor, durch die man sich selbst besser kennen lernen kann und zwar in „Rückblicken“, „Einblicken“ und „Ausblicken“. Das Buch ist damit ein Begleiter für Vergangenes, die Gegenwart und die Zukunft. „Von der Seele schreiben“ ist wohl mein persönlichstes Buch. Sie erhalten es im Buchhandel oder können es über diesen Link
portofrei bei buecher.de bestellen.

Die zweite, für mich sehr aufregende Neuigkeit ist die, dass ich eine Ausstellung haben werde! Vom 1.5.2015 – 5.6.2015 werden Acrylbilder von mir im Kaffeehaus Köstlich, Am Sande 44 in Lüneburg zu sehen sein. Die Vernissage findet am 1.5.15 um 17:00 Uhr statt, eine Lesung gibt es am 16.5.15, auch um 17:00 Uhr. Ich freue mich riesig über die Möglichkeit, meine Kunst zeigen zu können und vielleicht schaut ja der eine oder die andere von Ihnen dort vorbei – ich würde mich sehr freuen!

Ihnen allen ein schönes Osterfest und herzliche Grüße von
Ihrer Tania Konnerth

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten Wochen erschienen:

 

Heute

Ein Frühlingstag
gähnt sich ins Leben,
schlägt die blauen Augen auf
und beginnt zu strahlen.

 

Tania Konnerth

Inspirationen – das Leben ist bunt

Und hier finden Sie noch Bilder und Texte von meiner kreativen Spielwiese:

Und von meiner englischen Seite:

 

Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!

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