Mein achtsames Ich

 

Ein herzliches Hallo zur Newsletter-Ausgabe Nr. 102

„Das Ende ist der Anfang“ – das ist der Titel einer meiner Blogbeiträge, den Sie weiter unten finden. In diesem Text geht es darum, dass ich mit der 30. Woche mein Projekt „Schreibjahr“ als öffentliches Experiment beendet habe, weil für mich nun ansteht, wirklich voll und ganz ins Schreiben zu springen, also nicht mehr ÜBER das Schreiben zu schreiben, sondern zu schreiben 🙂

Und ich habe geschrieben! Zwei Erzählungen sind schon fertig geworden und ich mache mich nun an die Veröffentlichung. Ob ich einen Verlag dafür suche oder ob ich es selbst angehe, das ist noch offen. 

So, wie noch ganz vieles offen ist.

Denn das Motto „Das Ende ist der Anfang“ gilt nun schon seit einigen Jahren für fast alle Bereiche meines Lebens. Immer noch bewegt sich die Erde unter meinen Füßen, immer noch weht der ständig kräftige Wind der Veränderung und immer noch übe ich mich im Loslassen, Loslassen, Loslassen (s. auch dazu einen Blogbeitrag weiter unten). Ich lerne langsam, mit Gelassenheit zu antworten und darauf zu vertrauen, dass alles genau richtig ist, wie es ist, und dass alles genau richtig sein wird, wie es kommt.

Ein großes Thema treibt mich dabei schon lange um und auch um dieses Thema kümmert sich gerade das Leben: Es geht um die vielen Hochzeiten, auf denen ich schon so lange gleichzeitig tanze, und die mir, so sehr ich Vielfalt liebe, immer wieder ein Gefühl von Zerrissenheit bescheren. Jedes von ihnen zieht Aufmerksamkeit und Kraft, alles will gepflegt und betrieben werden, alles beansprucht Zeit und Energie. Ich habe bereits einiges reduziert, weiß aber, dass ich noch mehr von meinen Aktivitäten reduzieren muss, um wirklich mit aller Kraft und Hingabe schreiben zu können, ohne ständig die Gefahr zu laufen, leer zu brennen.

Seit 20 Jahren schreibe ich nun Sachtexte: Webseiten- und Blogbeiträge, Artikel, Bücher und Selbstlernkurse. Es ist etwas ganz Natürliches für mich geworden, meine Gedanken in Sachtexte fließen zu lassen. Nun denke ich darüber nach, was wohl geschehen wird, wenn ich ab sofort alles, also all, was mir durch den Kopf geht, all meine Erkenntnisse und all meine Energie in das Schreiben von Geschichten fließen lasse … Wow, was für eine Vorstellung, was für eine Vision! Und so flüstere ich noch ganz leise und brülle es gleichzeitig begeistert hinaus: Ja, DAS will ich!!!

Beherzt lasse ich also – soweit es mir möglich ist – für Erste auch meine gewohnten, beruflichen Ufer los und gleite in die Wellen des Neuen, Unbekannten. Ich bin gespannt, wohin sie mich treiben werden.

Für diesen Newsletter heißt das an dieser Stelle, dass ich noch weniger als bisher absehen kann, wann die nächste Ausgabe kommen wird. Es kann gut sein, dass Sie nun eine ganze Weile nichts von mir lesen werden, und ich hoffe natürlich, ich werde darüber nicht ganz vergessen 🙂 Viele von Ihnen und Euch begleiten mich schon sehr lange und ich verspreche, dass ich mich wieder melde – hoffentlich dann mit einem Arm voller kunterbunter Geschichten, Erzählungen und inspirierender Literatur!  

Mit ganz vielen Herzensgrüßen bis zur nächsten Ausgabe, wann immer sie kommen wird,
Ihre Tania Konnerth

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten Wochen erschienen:

 

Überraschung

Kaum
nehme ich den Fuß
von meiner Seele,
sprießen Knospen.

Tania Konnerth,
aus: Sonnenschein ein ganzes Jahr

 

Inspirationen – das Leben ist bunt

Zur Inspiration gibt es auf meiner Fotoseite Bilder von Kornblumen, die an ein Liebespaar denken lassen.

Newsletter von Tania Konnerth

 

Vielleicht genau das Richtige für Sie?

Schauen Sie doch einmal in die Leseprobe zu meinem Selbstlernkurs „Mein achtsames Ich“ – in ihm finden Sie einen Begleiter zu Ihrer eigenen Achtsamkeit – mit vielen persönlichen Einblicken und praktischen Übungen. Klicken Sie einfach auf die Bilder:

kurs_ansicht

 

Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!