Es ist genug

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Es ist genug

Vor einigen Tagen überreichte mir das Leben diesen Satz als Geschenk:

Es ist genug.

Ein fantastischer Satz, der unendlich gut tut. Eine Botschaft für mich selbst, weich und liebevoll, und eine Botschaft nach außen an andere, hier klar und einen Punkt setzend, vielleicht auch eine Grenze, wenn es nötig ist.

Es ist aber auch ein Satz, den ich erst noch leben lernen muss, denn er steht in krassem Gegensatz zu der Welt, in der wir uns bewegen. Einer Welt, die auf einem „Es ist nie genug“ basiert: Wir haben nie genug gekauft, nie genug erreicht, nie genug geschafft. Wir müssen uns ständig optimieren, mehr anschaffen und immer weiter und weiter kommen. Was das Ziel dieser wahnwitzigen Antriebsmaschine ist, weiß eigentlich keiner, außer natürlich denen, die damit reich werden. Aber die meisten von uns laufen ein bisschen wie Schafe in der Herde mit, auch wenn zunehmend immer mehr von uns durch den Rost fallen…

Je öfter ich nun auf meinem Meditationskissen sitze und kleine Pausen vom Leben mache, das dort draußen tobt, desto mehr spüre ich mich. Und je intensiver ich mit mir in Kontakt komme, desto mehr merke ich, dass ich eher zu viel habe als zu wenig. Es ist tatsächlich genug, mehr als genug sogar.

Es ist genug, was ich habe. Es ist genug, was ich tue. Es ist genug, was ich schaffe.

Es ist genug, was ich bin.

Es ist genug – Tania Konnerth

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