Eine Frage der Perspektive

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Eine Frage der Perspektive

Dass ein Perspektivwechsel neue Einsichten ermöglicht, ist natürlich keine neue Erkenntnis, aber wie es mir scheint, eine, die oft in Vergessenheit gerät, oder die wir vermeiden, weil das gar nicht so einfach ist und manchmal auch ein bisschen gruselig.

Ich stelle immer wieder fest, wie gewinnbringend es doch ist, aus verschiedenen Richtungen auf eine Sache zu schauen. Und zwar nicht nur von rechts und links, von hinten und vorne und von oben und unten, sondern auch von außen nach innen und von mittendrin nach draußen. Und kreuz und quer hindurch und kreisförmig herum und spiralförmig hinein und zickzackig heraus.

Denn da wird es erst richtig spannend! 

Perspektiven sind deutlicher vielfältiger als wir oft glauben und selbst, wenn wir unseren Blickpunkt wechseln, ist es meist, ohne dass wir es merken, noch immer einer, der uns vertraut ist. Wirklich neue Perspektiven zu finden, erfordert die Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen – vielleicht auf etwas, das uns Angst macht und uns auf unsicheren Boden bringt, oder auf etwas, das uns fremd vorkommt, suspekt oder seltsam. Etwas, das wir gar nicht für möglich halten oder sogar unerhört. Vielleicht auch etwas, das wir uns selbst verboten haben.

Je mutiger wir werden, desto mehr suchen wir vielleicht auch nach Perspektiven, die uns ein Stück weit aus unserem eigenen System bringen. Wir machen also mal einen kleinen Schritt aus dem heraus, was uns sicher und richtig erscheint, … nur mal so, um zu gucken. Von da kann alles ganz, ganz anders aussehen, sogar wir selbst. 

In diesem Sinne wünsche ich Euch ganz viel Vielfalt und Lebendigkeit und eine gute Portion Überraschungen.

Perspektivwechsel

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