Ein Lächeln verschenken

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Ein Lächeln verschenken

Es war einer dieser trüben Wintertage, an denen es gar nicht richtig hell wird.

Ich raffte mich auf, um trotzdem hinauszugehen, einmal, weil mir nach Streuselkuchen zumute war und auch weil ich dachte, es sei besser, sich nicht ganz zu verkriechen. So lief ich durch die Straßen, bekam beim Bäcker meinen Kuchen und beschloss doch bald, wieder in meine schöne, warme Höhle zu flüchten, da ich das Gefühl hatte, dass es heute nichts weiter für mich zu finden gäbe, in all dem Grau.

Auf dem Heimweg erreichte mich dann ganz unerwartet das zarte Lächeln einer Frau, die ich nicht kannte, doch die mich auf diese Weise ganz wundervoll berührte. Dieses Lächeln nahm ich dankbar mit und  hielt es für den Rest des Tages wie wie eine Wärmflasche an meine Seele.

Warum schenke ich nicht selbst viel öfter einem anderen so ein Lächeln, frage ich mich, und nehme es mir fest vor.

 

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