Mein achtsames Ich

 

Ein herzliches Hallo zu Ausgabe Nr. 96

Ich wünsche allen ein frohes und gesundes und wundertolles Jahr!

Mit dem Jahresbeginn melde ich mich gleich zurück, denn es steht Neues steht für mich an – und damit auch für Sie und Euch als meine Leser/innen!

Naja…, eigentlich ist es eher etwas Altes neu angegangen, denn das ist nicht mein erster Anlauf zu diesem Vorhaben. Aber es ist wohl der bisher reifste Anlauf, einfach weil ich heute mehr über mich weiß und mich besser verstehe. Worum es geht? Um’s  Schreiben und zwar wie ich es hier nennen möchte: um mein achtsames Schreiben. 

Wenn jemand wie ich, die bereits seit vielen, vielen Jahren den lieben, langen Tag schreibt, verkündet, dass sie nun endlich das tun will, was sie schon immer tun wollte und dann sagt: Ich will schreiben!, dann klingt das zugegebenermaßen etwas seltsam. Aber…, keine Sorge, die Sache wird gleich klarer werden.

Eines kann ich ziemlich gut: Ich kann Sachtexte in allen möglichen Formen schreiben. Ob nun als Blogbeiträge, Zeitschriftenartikel, Bücher oder Selbstlernkurse, theoretisch könnte ich auf Zuruf zu allem Möglichen solche Texte verfassen. Es fällt mir leicht und ich mache es gern. Sachtexte zu schreiben ist sicheres Terrain für mich und damit verdiene ich mein Geld. 

Es gibt allerdings etwas, das ich schon so lange ich denken kann, tun will (und sogar auch schon getan habe…), aber das ich aus Vernunftgründen, aus Sicherheitsbedenken und auch einfach aus Feigheit nie wirklich konsequent angegangen bin und das ist das, was ich „literarisches“ Schreiben nenne – also das Schreiben von Geschichten. Immer schon träumte ich davon, Romane zu schreiben oder Kurzgeschichten oder Kinder- und Jugendbücher und jedes Mal, wenn ich eine Buchhandlung betrete, spüre ich das so vertraute sehnsuchtsvolle Ziehen in mir, wenn ich zu den Romanen gehe, wo ich so gerne auch welche von mir liegen sehen würde. Literarisch zu schreiben, ist zumindest für mich eine vollkommen andere Sache als Sachtexte zu schreiben, und wann immer ich mich ernsthaft daran gemacht habe, habe ich ausgesprochen wirkungsvoll verhindert, dass etwas daraus wird. 

Nun habe ich in den letzten Wochen sehr viel mit mir verhandelt. Es waren zähe, manchmal unfaire, aber nach und nach immer offenere Verhandlungen darüber, dass ich endlich, endlich tun will, wonach mein Herz sich so sehnt und von dem ich weiß, dass es zu mir gehört. Das Problem dabei ist, dass, wie bei so vielen Menschen, auch in mir Programme wirken, mit denen ich mich von meinem großen Wunsch abhalte! Ich selbst bin nicht nur mein gnadenlosester Kritiker, sondern auch mein strengster Chef und Antreiber und ich verbiete mir unglaublich viel. Ich halte mich vehement selbst in bestimmten Mustern und wehe, ich will ausbrechen! Gleichzeitig hat aber Freiheit einen immensen Wert für mich ist und mir wird immer klarer, dass ich wirklich niemanden gestatten würde, mich so einzuschränken, wie ich es mit mir selbst tue. Dieser Gedanke ließ etwas in mir erwachen, das ich gut gebrauchen kann: Trotz! Und so setze ich nun Trotz gegen Angst und gehe erst einmal für den Zeitraum von einem Jahr das an, von dem ich fest überzeugt bin, dass nur das mich wirklich mich selbst sein lässt. 

Inzwischen weiß ich nur zu gut, dass ich diesen Lebenswunsch nicht gegen mich umsetzen kann (das habe ich x-mal probiert), sondern nur MIT mir. Und da kommt nun dieses Projekt hier ins Spiel: Diese neue Kategorie mit der Bezeichnung „Mein achtsames Schreiben“. Ich setze damit all das, was ich in den letzten Jahren durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Achtsamkeit und auch durch das bewusste Streben nach mehr Achtsamkeit gelernt habe. Ich werde nun vor allem über mein Schreiben schreiben und über meinen Weg, diesen größten beruflichen Lebenswunsch endlich umzusetzen. 

Zum einen werden mir diese Texte dabei helfen, genau das zu bleiben: achtsam für mich und mein Schreiben. Zum anderen weiß ich über den Wert, gelesen zu werden von Ihnen und Euch da draußen. Resonanz ist kostbar und es ist ein wundervolles Gefühl, dieses Mal die Sache nicht allein im stillen Kämmerchen anzugehen, sondern in dem wundervoll nährenden Raum, den mir „Mein achtsames Ich“ und seine Leserschaft schenkt. Nur mein eigenes achtsames Ich wird mir wirklich helfen können, mich nicht wieder in Selbstzweifeln und destruktiven Mustern zu verlieren, sondern mir die Freiheit zu nehmen, das zu machen, wonach es mich so sehnt. 

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wohin das alles führt – hoffentlich natürlich zu ganz wundervollen Büchern 🙂 – und ich weiß auch nicht, ob ich nicht irgendwann einfach wieder reumütig zu meinen Sachtexten zurückkehren werde… Aber wenn es so ist, dann habe ich es immerhin noch einmal probiert. Tue ich es nicht, werde ich es bereuen und das ist etwas, das ich in meinem Leben nicht will: Dinge, die ich bereue. 

In diesem Sinne mache ich mich auf in ein Jahr des achtsamen Schreibens und ich freue mich auf alle, die mich dabei begleiten werden! 

Ihre Tania Konnerth

Mein achtsames Schreiben

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten Wochen erschienen:

 

Meine Flügel

Ich breite meine Arme aus
und weiß,
dass es Flügel sind,
die das nur vergessen haben.
Ich aber nicht,
ich aber nicht.

Tania Konnerth

 

Inspirationen – das Leben ist bunt

Angesichts meiner neuen Ausrichtung werde ich versuchen, mich ein bisschen zu fokussieren, etwas das mir nicht leicht fällt! So wird es wahrscheinlich etwas weniger Bilder von mir zu sehen geben – aber, keine Sorge, ganz ohne geht es nicht 🙂 Und zum Beweis gleich ein Beispiel von dem, was ich so für mich selbst zusammenbastele (Farbvariationen dazu gibt es hier).  

Pierrot

Und von meiner englischen Seite:

 Vielleicht genau das Richtige für Sie?

Schauen Sie doch einmal in die Leseprobe zu meinem Selbstlernkurs „Mein achtsames Ich“ – in ihm finden Sie einen Begleiter zu Ihrer eigenen Achtsamkeit – mit vielen persönlichen Einblicken und praktischen Übungen. Klicken Sie einfach auf die Bilder:

kurs_ansicht

 

Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!