Mein achtsames Ich

Ein herzliches Hallo zu Ausgabe Nr. 91

Dieses Editorial schreibe ich am 21.6.17 – Tag der Sommersonnenwende (den Newsletter bekommen Sie allerdings erst am Tag danach, weil er ja noch verschickt werden muss, also nicht wundern…). Heute ist also der längste Tag in diesem Jahr, ab morgen werden die Tage wieder kürzer. Und wie jedes Jahr möchte ich rufen: „Hey, stopp, bitte noch nicht wieder auf den Winter zugehen!“ Und wie in jedem Jahr halte ich dann inne und versuche, mein Festhalten-Wollen wieder loszulassen. 

Das Entscheidende und manchmal schwer zu Ertragende an der Zeit ist für mich, dass sie unaufhaltsam fließt. Unaufhörlich geht sie einfach immer weiter. Ob sie uns nun zu langsam vergeht, weil wir auf etwas sehnlich warten oder ob sie uns zu schnell vorkommt, weil wir wieder einmal nicht geschafft haben, was wir uns vorgenommen haben – sie fließt einfach genauso weiter wie immer. 

Ja, die Tage werden nun wieder kürzer. Ob ich das will oder nicht, spielt keine Rolle. Und deshalb macht es auch keinen Sinn, darüber zu klagen – genauso wenig wie darüber, älter zu werden oder Chancen verpasst zu haben oder falsche Entscheidungen getroffen zu haben und so weiter und so fort. 

Hadern heißt immer gegen die Wirklichkeit zu kämpfen. Es gibt so vieles, das wir einfach nur annehmen und im Idealfall umarmen können. Manches können wir ein Stück weit mitgestalten, manchmal ist aber diese Möglichkeit auch nur Theorie, weil wir es einfach nicht schaffen oder uns anderes wichtiger ist oder uns der Preis zu hoch ist. Auch dann gilt es loszulassen. 

Also umarme ich diesen Tag heute, den längsten dieses Jahres, zusammen mit meiner Wehmut, und will ganz bewusst so lange aufbleiben, wie Tageslicht da ist. Ich will mir bewusst machen, dass jeder Tag einzigartig ist, ob er nun lang ist oder kurz, ob er schnell oder langsam vergeht, ob ich an ihm viel schaffe oder nicht. Jeder Tag ist ein Tag meines Lebens – je bewusster mir das ist, desto intensiver werde ich leben.

Und darauf kommt es letztlich an, oder nicht? Mir jedenfalls, ja!

Ganz herzlich,
Ihre Tania Konnerth

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten Wochen erschienen:

 

In Vergessenheit geraten!?

Dass es im Leben
vor allem
um Lebendigkeit geht.

Tania Konnerth, aus:
„Sonnenschein ein ganzes Jahr“

 

Inspirationen – das Leben ist bunt

Und hier finden Sie Bilder und Texte von meiner kreativen Spielwiese:

 

Und von meiner englischen Seite:

 

Vielleicht genau das Richtige für Sie?

Schauen Sie doch einmal in die Leseprobe zu meinem Selbstlernkurs „Mein achtsames Ich“ – in ihm finden Sie einen Begleiter zu Ihrer eigenen Achtsamkeit – mit vielen persönlichen Einblicken und praktischen Übungen. Klicken Sie einfach auf die Bilder:

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Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!