Mein achtsames Ich

Ein herzliches Hallo zu Ausgabe Nr. 64

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Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie unterschiedlich ich durch das Leben gehe.

An manchen Tagen schreite ich z.B. mit großen, kräftigen Schritten einfach drauflos. An anderen Tagen fühle ich mich erdverbunden und tief verwurzelt. Dann gibt es Tage, da fühlt sich das Leben wie ein Wackelbrett an. Und an wieder anderen Tagen habe ich die Leichtigkeit eines Schmetterlings. 

Diese Vielfalt von Wahrnehmungen wollte ich oft lieber gleichschalten. Ich wollte für mich selbst berechenbar sein und hoffte auf diese Weise das oft so verwirrende Durcheinander von Empfindungen und Gedanken in den Griff zu bekommen. Im Griff hatte ich auf diese Weise einiges, aber ich verlor auch das, was das Leben ausmacht: Lebendigkeit. 

Heute versuche ich all die vielen verschiedenen Befindlichkeiten anzunehmen und zu surfen (das Bild hatte ich ja schon öfter mal genutzt) – also zu marschieren, stehen zu bleiben, zu balancieren, zu fliegen usw., je nachdem, was gerade ansteht. Ich übe mich darin, den Bewegungen zu folgen, die mein Inneres vorgibt, denn so muss ich nicht gegen mich kämpfen und mich nicht verbiegen. 

Auf diese Weise wirke ich sicher auf manche verwirrend und widersprüchlich, aber ich merke, dass genau das meinem Sein sehr entspricht. Und wer mich annimmt, wird auch das annehmen können. 

Ich lege nun wieder eine kleine Auszeit ein und werde mich einerseits mal wieder anderen als den gewohnten Eindrücken aussetzen und anderseits in mich gehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was ich als Nächstes angehen will an Projekten, Ideen und Vorhaben. Wann der nächste Newsletter erscheint, kann ich dieses Mal noch nicht ganz genau sagen – entweder am 1.10.14 oder spätestens am 15.10.14 lesen Sie wieder von mir.

Bis dahin eine gute und vielfältige Zeit für Sie,
Ihre Tania Konnerth

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten zwei Wochen erschienen:

 

Relativ

Manchmal fühle ich mich
so klein,
dass ich durch die Fugen
der Welt zu rutschen drohe,
und manchmal
so groß,
dass ich das ganze Leben
einfach in die Tasche stecken kann.

 

Tania Konnerth, aus:
„Sonnenschein ein ganzes Jahr“

 

Inspirationen – das Leben ist bunt

Und hier finden Sie noch Bilder und Texte von meiner kreativen Spielwiese:

Und von meiner englischen Seite:

 

Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!

 

stbl