Mein achtsames Ich

Ein herzliches Hallo zu Ausgabe Nr. 52

Ich finde es manchmal sehr schwer zu entscheiden, was gut für mich ist. Es gibt vieles, von dem ich weiß, dass ich es tun sollte oder von dem ich denke, dass ich es tun müsste und noch mehr von dem, was mir andere als gut für mich anbieten oder verkaufen wollen. Und vielleicht gerade weil es so viele Optionen gibt, bin ich oft sehr unsicher darüber, was ich tatsächlich tun kann, damit es mir gut geht. 

Der entscheidende Punkt ist, glaube ich, mal wieder der, dass ich mich, um wirklich herauszufinden, was mir gut tut, mit MIR befassen muss.

Es ist aber für mich – wie für wahrscheinlich auch Etliche unter Ihnen – viel einfacher zu überlegen,

  • was meine Aufgaben sind,
  • was mögliche Erwartungen an mich sind,
  • was mir andere raten
  • oder was mir irgendwo als Lösung für mich angepriesen wird,

als mich in aller Ruhe hinzusetzen und zu fragen:

„Hey, Tania – was brauchst du gerade jetzt in diesem Moment?“

Ja, der Weg zu uns selbst ist oft, so absurd es eigentlich doch ist, endlos weit. Was liegt im Grunde näher, als sich sich selbst zuzuwenden? Offenbar fast alles andere.

Wahrscheinlich ist es müßig, sich zu fragen, warum das so ist, da kommen viele Gründe in Betracht. Aber weil es eben so ist, muss ich mich immer wieder in achtsamer Bewusstheit üben. Mich also nicht ablenken lassen, mich nicht bequatschen lassen und nicht ständig all den tollen Ideen meines Verstandes oder all derer, die es ach so gut mit mir meinen zu folgen, sondern ich muss fühlen. In mich fühlen. Bereit sein, mich wahrzunehmen, so wie ich gerade bin ohne Wertung, ohne etwas zu verändern, einfach nur so. 

„Einfach“?

Ganz sicher nicht. Aber unerlässlich, ahne ich.

Wie nah sind Sie gerade bei sich?
Ihre Tania Konnerth 

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten zwei Wochen erschienen:

 

„Achtsamkeit ist eine Blume der Liebe.“

©Josef Butscher

 

Inspirationen – das Leben ist bunt

Und hier finden Sie noch Bilder und Texte von meiner kreativen Spielwiese:

 

Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!


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