Ein herzliches Hallo zur
Newsletter-Ausgabe Nr. 111

Ja, es gibt mich noch 🙂 Und bevor nun auch der Mai vorbei ist, möchte ich mich wieder einmal bei Ihnen melden. 

Es liegen Monate hinter uns, die wohl kaum jemand für möglich gehalten hätte. Die Welt wurde innerhalb von wenigen Tagen zu einer anderen und sie ist es auch jetzt noch. Während sich für mich von außen betrachtet nicht allzu viel geändert hat, da ich ja eh von zu Hause aus arbeite, so haben diese Wochen und Monate innerlich sehr viel mit mir gemacht, wie sicher auch mit vielen von Ihnen.

Es hätte viel zu schreiben gegeben in diesen Monaten und es wurde ja auch sehr viel geschrieben – von Fachleuten und Experten, von Profi-Schreibern und  Privatmenschen, von Politikern und Satirikern und dann immer öfter auch von sehr verwirrten Menschen, die aus Angst und Hass reagieren. Ich für meinen Teil war und bin wieder einmal zu langsam, all das zu formulieren, was in mir vorging und vorgeht. Da ich ein Kind der Hoffnung bin, habe ich auch in dieser Krise einen Sinn gesehen: Dass sie uns vielleicht endlich bewusst machen kann, dass wir ganz vieles ändern müssen, wenn unser Planet weiterhin ein Ort zum Leben bleiben soll. Dass wir uns durch sie endlich wieder auf das besinnen, was wirklich wichtig ist. Dass wir nach der Krise neue und bessere Wege einschlagen werden. Und nun verstehe ich die Welt nicht mehr, wie die Stimmung in dieser Weise kippen konnte, wie wir es erlebt haben. Aber auch das wird seinen Sinn haben, selbst wenn ich ihn noch nicht erkenne … 

Ich habe in den letzten Monaten sehr viel gearbeitet. Das literarische Schreiben trat zugunsten eines großen Projekts zurück, das ich zusammen mit Babette Teschen für mein anderes Unternehmen erarbeite, nämlich für Wege zum Pferd. Es handelt sich um einen Reitkurs und vielleicht wird er das umfangreichste Projekt, das ich bisher erstellt habe, und er ist mir sehr wichtig. Auch dieser Kurs ist aus Hoffnung geboren – aus Hoffnung auf positive Veränderungen. Ich hüte meine Hoffnung wie einen kostbaren Schatz, denn sie lässt mich immer wieder aufstehen, immer weiter machen, immer wieder neue Kräfte finden. Es gibt noch viel für diesen Kurs zu tun, doch ich freue mich schon sehr darauf, mich danach wieder meinen Geschichten widmen zu können. Sie warten geduldig auf mich, so, wie sie immer auf mich gewartet haben – auf dem Sofa sitzend, aus dem Fenster schauend, sich an mich anlehnend. 

Diese Monate sind auch geprägt von meiner Yogalehrer-Ausbildung, über die ich hier auch schon schrieb. Diese führt mich in tiefe Prozesse, über die allein ich ganze Bücher schreiben könnte – … und es vielleicht auch irgendwann tue. Zur Zeit lerne ich, dass auch ich haushalten muss mit meinen Energien und mit meiner Kraft. Das ist etwas, das ich nie einsehen wollte, denn ich hielt mich immer für eine Art Superheldin, wenn es Leistung und Einsatz ging. Das Leben zeigt mir sanft, aber nachdrücklich, dass ich das nicht bin, und das zu akzeptieren ist schmerzlich und heilsam zugleich. Und es ist auch die Erklärung dafür, dass Sie erst heute wieder etwas von mir lesen konnten und das auch nur eine Art persönlicher Bericht mit wenig wirklich Ausgearbeitetem, wie Sie es eigentlich eher von mir gewohnt sind.

Vor allem wollte ich Ihnen schreiben, dass ich sehr hoffe, dass es Ihnen allen gut geht – … auch und gerade in dieser besonderen Zeit!

Sorgen Sie gut für sich, 
Ihre Tania Konnerth

 

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Aus meinem Blog

Hier gibt es auch wieder ein bisschen was zu lesen:  

 

Balance – Tania Konnerth

 

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Tanias Shop

Auf meiner neuen kleinen Shop-Seite gibt es einen Überblick über alles, was es zur Zeit von mir zu lesen und zu bestellen gibt, zum Beispiel mein neuestes Buch: „Die wunderliche Wanderung der Elli Schmitt“.

Oder schauen Sie doch einmal in die Leseprobe zu meinem Selbstlernkurs „Mein achtsames Ich“ – in ihm finden Sie einen Begleiter zu mehr Achtsamkeit – mit vielen persönlichen Einblicken und praktischen Übungen. Klicken Sie einfach auf die Bilder:

 

Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!