Achtsame Fotografie macht Gefühle sichtbar

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Achtsame Fotografie macht Gefühle sichtbar

Welche Fotos berühren uns am meisten? Genau: solche, die uns fühlen lassen! Das gilt für Reportagen wie für Tierbilder, für Reisefotografien und auch für Schnappschüsse.

Immer dann, wenn ein Bild etwas auslöst in uns,  gewinnt es unsere Aufmerksamkeit. Wir schauen wir länger hin und wollen es am liebsten auch anderen zeigen, denn solche Fotos scheinen etwas sichtbar zu machen, wofür Worte oft nicht ausreichen. Das gilt für schöne, aber auch für verstörende Bilder gleichermaßen.

Denken Sie einmal an Fotos von Ihrer Hochzeit, wie stark damit Gefühle verbunden sind – je nach Verlauf Ihres gemeinsamen Weges können das gute oder weniger gute Gefühle sein. Oder nehmen Sie ein Bild von Ihrem Baby, auf dem es z.B. so verletzlich wirkt, dass es Sie zu Tränen rührt. Sie werden es immer und immer wieder angucken und es wird immer wieder diese Gefühle in Ihnen auslösen. Oft sind es auch Fotos von Reisen, die uns später immer wieder fühlen lassen, was wir dort erlebt haben oder Bilder von besonderen Erlebnissen oder Menschen, die wir verloren haben und vieles mehr.

Haben Sie solche Fotos auch von sich selbst? Porträts, die Sie fühlen lassen, was Sie damals fühlten oder durch die Sie Mitgefühl für die Person erleben, die Sie damals waren? Vielleicht dieses eine Jugendfoto, das Sie hüten wie einen kostbaren Schatz, denn dieses Foto lässt Sie Ihre Verliebtheit von damals fühlen? Oder das andere Bild, auf dem Sie so verloren wirken, dass Sie sich am liebsten aus dem Heute heraus damals in den Arm nehmen wollen? Oder das, auf dem Sie so stolz aussehen, weil Sie etwas Großes geleistet haben? 

Es gibt viele Beispiele für solch bewegende Fotos und sie zu haben, ist etwas ganz Kostbares. Denn sie sind mehr als nur Erinnerungen, sie konservieren ein Stück weit unser gelebtes Leben. So, wie wir uns manchmal wünschen, ein Glücksgefühl in kleine Dosen abfüllen zu können, um es später noch einmal erleben zu können, genauso können Fotos von uns wirken, auf denen Gefühle sichtbar werden.

Meist ist es Zufall, dass solche Fotos geschossen werden, eben aus dem Moment heraus. Aber wir können uns auch gezielt auf das faszinierende Abenteuer begeben, mehr solcher Fotos von uns zu haben – und uns selbst und unsere Gefühle auf diese Weise besser kennen zu lernen. Und genau darum geht es, wenn ich hier über achtsame Porträts schreibe und Ihnen Beispiele zeige – es geht darum, Gefühle sicht- und damit fühlbar zu machen – für mich so spannend wie lohnenswert!

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