Mein achtsames Ich

Ein herzliches Hallo zu Ausgabe Nr. 92

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In diesen Tagen hat sich für mich etwas entschieden, das ich mir schon lange wünsche und das ich eigentlich für früher erhofft und geplant hatte: Es stand schon einmal die Idee zu einer richtig langen Reise im Raum, Anfang 2015 sollte es sein, aber das klappte aus verschiedenen Gründen nicht. Nun steht die Realisierung für Anfang 2019 an und ich bekomme schon jetzt ganz kribbelige Knie. 

Interessant für mich ist, dass es in der Rückschau durchaus Sinn macht, dass ich nicht schon 2015 los konnte, denn es standen noch viele Dinge an (von denen ich aber zu dem Zeitpunkt nicht wusste, dass das der Fall war). Viel ist passiert gerade in den letzten zwei Jahren und so werde ich in anderthalb Jahren meine Reise von einer ganz anderen Basis aus starten. 

Ich schreibe das, weil wir so oft versuchen, Dinge zu pushen und zu forcieren und bitter enttäuscht sind, wenn die Dinge anders laufen als geplant. Ratgeber und Erfolgsprogramme rufen uns zu, unsere Ziele zu verwirklichen, denn jeder hat schließlich ein Recht auf Glück und zwar am besten jetzt sofort, denn jetzt ist der Moment – …und ja, genau: jetzt ist der Moment. Und manchmal muss eben JETZT anderes gelebt werden, als wir gedacht hatten. Und dann nützt es wenig, auf den eigenen Zielen und dem persönlichen Wollen zu beharren und es mit einem Brecheisen durchsetzen zu wollen, manchmal steht einfach etwas anderes an.

Wie so oft, denke ich, geht es um eine Gratwanderung und um ein achtsames Hinspüren: Schiebe ich meine Ziele und Wünsche vielleicht immer und immer wieder auf, weil ich zum Beispiel Angst vor den Konsequenzen oder vor Veränderung habe oder hat das Leben gerade seine ganz eigenen Vorstellungen von dem, was für mich ansteht? Muss ich einfach nur mehr dranbleiben oder gilt es, mich erst einmal mit etwas anderem zu befassen, um z.B. freier zu werden in dem, was ich tun kann oder reifer oder heiler? 

Der Rat, seine Ziele jetzt sofort anzugehen, kann vielleicht sinnvoll sein, wenn wir dazu neigen, unser Leben irgendwie immer auf morgen zu verschieben und uns vor dem Sprung ins Ungewisse drücken (obwohl wir diesen Rat dann eben oft auch nicht annehmen können, da die Angst und die Widerstände stärker sind und dann löst er noch schlechtere Gefühle in uns aus…). Viel wichtiger finde ich inzwischen, immer und immer wieder so bewusst wie möglich in das zu spüren, was wirklich gerade ist, neben meinen gesetzten Zielen und Wunschvorhaben:

  • Was steht für mich wirklich an?
  • Worum geht es?
  • Wie kann ich MIT mir umsetzen, wonach ich mich sehne, und nicht gegen mich?

Letztlich habe ich keine Ahnung, ob ich 2019 tatsächlich meine große Reise antreten werde, bis dahin kann noch viel passieren und wer weiß, was das Leben bis dahin alles mit mir vorhat. Aber die Weichen sind gestellt und im Inneren ist der Koffer schon gepackt 🙂 Die Vorfreude kann mir jedenfalls keiner nehmen! 

 

Ganz herzlich,
Ihre Tania Konnerth

 

Neues auf „Mein achtsames Ich“

Diese Beiträge sind in den letzten Wochen erschienen:

 

Im Lebensboot

Mit der Hand
im Wasser der Zeit
baumelt die Seele
in mir.

Urlaub vom Alltag.

Tania Konnerth, aus:
„Sonnenschein ein ganzes Jahr“

 

Inspirationen – das Leben ist bunt

Und hier finden Sie Bilder und Texte von meiner kreativen Spielwiese:

 

Und von meiner englischen Seite:

 

Vielleicht genau das Richtige für Sie?

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Bis zur nächsten Ausgabe
alles Gute für Sie!